Pulver, Schall und Rauch – das ist unser Brauch

Getreu diesem Motto hatten die Bruchmühlbacher Böllerschützen am Neujahrsmorgen zum traditionellen Neujahrsböllern am Schützenhaus eingeladen. Die Veranstalter hatten ausgesprochenes Glück mit dem Wetter. Der Dauerregen am Morgen hörte kurz vorher auf, so dass die Böllerschützen trotz anhaltendem Wind mit ihrem Programm beginnen konnten.

Denn Wasser macht das gute Pulver unbrauchbar, die Veranstaltung hätte bei anhaltenden Regen also buchstäblich ins Wasser fallen können. Umso erleichterter waren OSM Richard Dörr und seine Mitstreiter, dass die Böllerschützen der Pflege des Brauchtums schließlich doch noch nachgehen konnten. Auch die wenigen geladenen Böllerschützen aus Landstuhl und Hohenecken ließen sich nicht vom schlechten Wetter abhalten und böllerten gerne mit.

Nach der Begrüßung von OSM Richard Dörr stellten sich die Böllerschützen in Reih und Glied auf dem Böllerplatz am Waldrand auf. Am Ende der Reihe platzierten sich die großen Standböller. Unter der Regie von Kommandant Albrecht Altherr hieß es dann "Pulver einfüllen", "verdämmen", "Zündhütchen setzen", "Böller auf und spannt den Hahn" und dann "Feuer".

Drei Disziplinen standen am frühen Mittag auf dem Programm. Kommandant Altherr gab seine Kommandos zum langsamen und schnellen Reihenfeuer und zur Königsdisziplin dem SALUT. Die Rauchfontänen und der Donnerhall waren bis weit ins Dorf nicht zu übersehen sowie zu überhören.

Im Anschluss gab es Sekt zum Anstossen auf das neue Jahr und Grillgut zubereitet von den beiden Grillmeistern Erik und Norbert. In geselliger Runde setzte sich die Veranstaltung fort. Vielen Dank an die vielen Helfer, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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